Dabei erreichten sie insgesamt 16 Medaillen und weitere 17 Platzierungen unter den besten acht. Das ist doch gar nicht so schlecht, oder?
Im einzelnen konnten wir folgende Leistungen bewundern:
In der M 30 waren Marcus Ehrler, TSV Laupheim, Tobias Roese, LAZ Salamander-Kornwestheim-Ludwigsburg und Heiko Schmidt, LG Filder, am Start.

Dabei gewann Marcus Ehrler die 110m-Hürden in 15,84 sec (leider mit unzulässigen Rückenwind) und wurde über 400m-Hürden Zweiter. Diese Platzierung erreichte auch Tobias Roese über 200m in sehr guten 22,16 sec (leider auch zuviel Wind), dazu wurde er noch Dritter über 100m in 11,16 sec. Bei diesem lauf war dann 1,0 m/sec Gegenwind, aber mit diesen böigen Bedingungen mussten alle Sprinter und Springer zurechtkommen. Heiko Schmidt erreichte zwei fünfte Plätze über 400 m (54,50 sec) und 800 m (2:02,86 min) und erlief sich am Sonntag noch einen siebten Platz über 1500 m (4:31,54 min).
In der M 35 gewann Antonios Kontos vom VfL Sindelfingen das Hammerwerfen (48,95 m) nur recht knapp (mit 59 cm Vorsprung), dafür nicht ganz so überraschend wie Stefan Rackwitz, VfL Winterbach, den Weitsprung seiner Altersklasse mit 6,29 m.
Andreas Schneider, LG Rems-Murr, und Thilo Freudenreich, TV Kressbronn, erreichten im Stabhoch die Plätze 4 und 5 mit 3,60 m und 3,40 m.
Die Altersklasse M 40 vertraten Matthias Gerlach, SG Schorndorf, im Dreisprung. Er erreichte den zweiten Platz mit 12,25 m; Peter Maier vom Sparda-Team Rechberghausen erlief sich über 10000 m in 33:15,97 min einen genauso hervorragenden dritten Platz. Derweil kam Michael Götz mit den widrigen Bedingungen weniger gut zurecht, blieb er doch in 72,68 sec über 400m-Hürden hinter seinen eigenen Erwartungen doch zurück.
Gerhard Schatz, LG Sigmaringen, startete in der M 45 auf der kurzen und langen Hürdenstrecke und im Dreisprung. Seine beste Platzierung erreichte er über 110m-Hürden in 19,28 sec (Platz 4), in 70,64 sec wurde er sechster über 400m-Hürden und mit 9,82 m Achter im Dreisprung.
In der gleichen Altersklasse startete Ulli Knapp, SV Oberderdingen, in den beiden Sprintdisziplinen. Über 100m wurde er mit 12,52 sec Elfter, über 200m in 25,1 sec Achter. Obwohl er mit seiner 100m-Zeit den Endlauf verpasst hatte, freute er sich riesig über seine Zeit, lag sie doch knappe vier Zehntel besser als seine bisher erreichte Zeit.
Ebenfalls Grund zu jubeln hatten seine Vereinskolleginnen vom SV Oberderdingen in der W 30.
Erliefen sich die Sprinterinnen Monika Dörr über 100m Platz 3 (13,17 sec)
und Carola Hupbauer sogar Platz 2 (13,11 sec), freuten sie sich noch mal zusammen mit ihren Staffelkolleginnen Beate Kowollik und Andrea Stäble über ihre Bronzemedaille über 4x100m (53,22 sec).
Carola Hupbauer sprang noch 5,02 m Weit und wurde damit Vierte.
Petra Engel, VfL Winterbach, stieß die Kugel 10,42 m weit und wurde damit Fünfte. Zusammen mit Birgit Keller, LG Sigmaringen, holte sie den einigen „Doppelsieg“ bei diesen Meisterschaften, nämlich im Diskuswurf der Frauen W 30. Petra Engel wurde Zweite mit 40,41 m und Birgit Keller gewann mit 40,66 m (übrigens hat uns Birgit verraten, dass sie in der 14. Woche schwanger ist und vorerst keine weiteren Wettkämpfe geplant hat). Wir wünschen alles erdenklich Gute für Mutter und Kind!
Über 200m der W 35 lief Elke Pleil von der LG Tuttlingen-Fridingen 29,41 sec und wurde damit auf Platz 8 notiert.
Bei der W 40 war vom VfL Pfullingen Sabine Freudigmann am Start. Sie warf den Hammer auf 34,11 m und wurde Dritte, mit dem Diskus war sie mit 31,70 m nicht ganz so zufrieden, hier erreichte sie den sechsten Platz.
Drei Athletinnen aus der W 45 rundeten das insgesamt positive Bild dieser Meisterschaft ab. Martina Kröner, LG Hohenlohe, erlief sich einen vierten Platz über 400 m in 61,72 sec und einen fünften Platz über 200 m in 27,54 sec. Dazu muss man wissen, dass die W 45 in Deutschland eine der stärksten Alterklassen ist und Martina mit ihrer 400m-Zeit beispielsweise in der W 40 einen zweiten Platz erreicht hätte!
Esther Glatt, ASV Horb, wurde über 80m-Hürden Dritte mit 17,16 sec und erlief sich über 100 m in 15,40 sec und über 200 m in 32,88 sec jeweils die Plätze 14 und 12.
Angelika Grißmer, LG Neckar-Enz, sprang 4,65 m weit und wurde damit sechste, über 100 m lief sie nach 13,00 sec ins Ziel und wurde Vierte (nachdem sie im Vorlauf mit unzulässigem Rückenwind 12,90 sec gelaufen war). Noch besser lief es über 200 m, hier waren es im Vorlauf 26,89 sec und im Finale 26,52 sec und die Silbermedaille.
Beide Sprintzeiten bedeuten übrigens neuen württembergischen Rekord.
Soweit die Ergebnisse der einzelnen Athletinnen/Athleten. Meinen herzlichsten Glückwunsch allen für ihre tollen Leistungen und alles Gute für den weiteren Verlauf der Saison. Macht weiter so. |